Iboga Microdosing Anleitung

Alles was Sie dazu wissen müssen

Man liest dieser Tage in immer mehr Internet-Foren und Blogartikeln davon: Iboga Microdosing. Immer mehr Menschen probieren Iboga bzw. Iboga Microdosing aus und berichten darüber, wie es ihnen bei der Bewusstseinserweiterung, der Bändigung von Süchten oder auch bei der Behandlung von Unruhe- oder Unsicherheitszuständen geholfen hat. Doch was ist Iboga und was hat Iboga Microdosing genau auf sich? In diesem Bericht finden Sie alles Wissenswerte sowie eine Anleitung für den sicheren Gebrauch.

Iboga – traditionelles Pflanzenheilmittel & rituelles Halluzinogen

Um es gleich vorweg zu schicken: Iboga ist ein pflanzliches, halluzinogenes Mittel, seine Anwendung und Wirkung wissenschaftlich umstritten und gehört in bestimmten Ländern zu den verbotenen Betäubungsmitteln. Und doch finden sich online eine Menge Berichte zur Anwendung von Iboga im Rahmen des Drogenentzugs, des Schmerz-Managements und der Psychotherapie.
Iboga bzw. der Iboga-Strauch hat seinen Ursprung in Zentralafrika, genauer im Staat Gabun. Die dort ansässigen Menschen und Anhänger der Bwiti-Religion bauen die Pflanze an und verwenden sie in religiösen und spirituellen Zeremonien. Bekannt ist sie auch unter den Namen Eboga, Eboka oder Obona und gehört der Familie der Hundsgiftgewächse an. Interessant ist vor allem die Wurzel der Pflanze bzw. insbesondere die innere Schicht der Wurzelrinde, denn diese enthält sogenannte psychoaktive Indolalkaloid. Dabei ist das darin enthaltene Ibogain von besonderem Interesse, denn dieses hat eine halluzinogene Wirkung. Eine qualitativ gute Iboga-Wurzelrinde kann bis zu 6% Ibogain enthalten.
Nachdem die Pflanze im 19. Jahrhundert durch europäische Entdecker entdeckt wurde, wurde sie 1930 zuerst als Mittel gegen Depressionen und später als Aufputschmittel vertrieben, schließlich jedoch 1989 vom Internationalen Olympischen Komitee verboten. Heutzutage liest man vor allem im Zusammenhang mit Zeremonien und sogenannten Retreats davon, wobei durch die Einnahme auch gegen Drogensucht vorgegangen wird.

Wirkungen von Iboga bzw. Ibogain

Das in Iboga enthaltene Ibogain kann sowohl stimulierend als auch halluzinogen wirken, je nach dem wie hoch die Dosierung ist. Während eine geringe Dosierung zu Stimulierung führt, löst eine höhere Dosierung, ab 5-10 mg/kg Körpergewicht, Halluzinationen aus. Dabei handelt es sich genauer gesagt um Visionen, denn sie geschehen bei geschlossenen Augen und nicht bei geöffneten, wie man es beispielsweise von der Einnahme von LSD oder anderen Halluzinogenen kennt. Nutzer_innen berichten von traumähnlichen Zuständen, in denen wie gesagt bei geschlossenen Augen Bilder und Filme in schneller Abfolge gesehen werden, während gleichzeitig starke Emotionen wahrgenommen werden. Die Wirkung von Iboga bzw. Ibogain hält zwischen acht und zwölf Stunden an, wobei ein fünftel der Konsumentinnen und Konsumenten von Nachwirkungen bis zu 24 Stunden und 15% der Personen sogar von bis zu 36 Stunden nach der Einnahme berichten.

Einsatz im Drogenentzug

Bereits in den 1960-er Jahren wurde die suchtvermindernde oder suchtbrechende Wirkung von Ibogain entdeckt. Daraufhin wurden in den 1980-er und 1990-er Jahren mehrere Patienten und Patientinnen in Amerika mit Ibogain behandelt und es konnte sowohl die Verbesserung der Entzugssymptomatik beim Entzug von Opiaten als auch ein möglicher Nutzen beim Entzug von Nikotin-, Alkohol-, Methamphetamin und anderer Suchtmitteln festgestellt werden.
Der genaue Wirkungsmechanismus ist dabei nicht bekannt, doch Patientinnen und Patienten berichteten davon, dass während des Rauschzustandes Situationen wiedererlebt und damit gelöste werden konnten, die für die Sucht ausschlaggebend waren oder auch im Rauschzustand der Sucht zugrundeliegende Ängste erkannt und überwunden werden konnten.
Neuere wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass durch die Einnahme von Ibogain der Nervenwachstumsfaktor GDNF im Gehirn erhöht wird und in Tierversuchen wurde nachgewiesen, dass alkoholsüchtige Ratten mit einem erhöhten GDNF-Pegel im Gehirn weniger Alkohol brauchten. Ethanol konsumierten und auch eine niedrigere Rückfallquote aufweisen. Ebenfalls deuten Studien darauf hin, dass Ibogain durch eine hohe Bindungsaffinität für sogenannte Sigma-2-Rezeptoren die Emotionen reguliert und die natürliche Opioid-Signalisierung verstärkt. Dies führt dazu, dass der Einsatz von Ibogain bzw. Iboga den Drogenentzug nicht durch den Ersatz des Suchtmittels, sondern durch die Veränderung der körpereigenen Vorgänge unterstützt. Wobei abgestützte und abschließende Studien dazu noch fehlen.

Weitere Einsatzgebiete

Iboga ist auch in anderen Bereichen als heilförderndes Mittel bekannt, so beispielsweise im Bereich der Psychotherapie, wo es seit 1974 als Begleitung zur Therapie eingesetzt wird. Auch hier kommt die Fähigkeit von Ibogain die Anzahl der Wachstumsfaktoren im Gehirn zu erhöhen zu tragen, denn dadurch entstehen neue neuronale Verbindungen und beschädigte werden ersetzt, was sich positiv auf die Kreativität, die Lernfähigkeit und die psychische Gesundheit auswirkt.
Aus demselben Grund gilt Ibogain auch als vielversprechende Behandlungsergänzung bei Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen, wie zum Beispiel Parkinson. Ihnen scheint das Mittel sowohl beim Gehen, Stehen als auch bei der Ernährung zu helfen.
Ebenfalls wurde Ibogain auch schon im Rahmen der Schmerztherapie eingesetzt. Dies nachdem ein Pharmakologe 1957 beschrieb, dass Ibogain die analgetische Wirkung von Morphin potenzieren kann. Es muss hier jedoch erwähnt werden, dass eine in diesem Bereich keine weitere Forschung betrieben wurde und insbesondere die Potenzierung von Ibogain sehr gefährlich sein kann.

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Microdosing

durch minimale Dosis das Beste herausholen

Anders als bei der “normalen” Einnahme von halluzinogenen Substanzen wie Psylocibin, Meskalin, LSD oder auch Ibogain wird beim sogenannten Microdosing jeweils eine sehr kleine Menge des Mittels eingenommen. Ziel der Konsumentinnen und Konsumenten ist es dabei nicht, die volle Wirkung des Halluzinogens zu erfahren, sondern vielmehr nur von den positiven Aspekten zu profitieren. Als solche werden insbesondere erhöhte Kreativität, Konzentration und Ausdauer gezählt.
Dies gelingt, weil die Dosierung rund 10-20 Mal niedriger ist als bei der “normalen” Dosierung und dadurch weder Halluzinationen noch die Loslösung vom eigenen Körper oder die Ich-Auflösung stattfinden.
Wichtig zu beachten, ist dass es drei verschiedene Formen von sogenanntem Microdosing von Halluzinogenen gibt:

Einmalige Einnahme von einer sehr geringen Dosis eines halluzinogenen Mittels, wie Psylocybin oder Ibogain, bei der keinerlei Wirkung spürbar ist, aber doch zustande kommen soll;

Regelmäßige Einnahme einer geringen Dosis eines halluzinogenen Mittels, wie Psylocybin oder Ibogain, jeweils alle drei Tage über eine längere Zeit hinweg;

Einnahme einer geringen Dosis eines halluzinogenen Mittels, die zu einer spürbaren Wirkung führen soll, auch als Minidosing bekannt.

Iboga Mikrodosierung – Schritt für Schritt

Grundsätzlich gilt es zu wissen, dass einerseits die Dosierung für Iboga Microdosing schwierig zu bestimmen ist, da das Mittel unreguliert und von unterschiedlichen Quellen und in unterschiedlicher Form erhältlich ist. Andererseits variiert die richtige Menge für ein Microdosing auch von Mensch zu Mensch. Es empfiehlt sich daher immer mit einer wirklich geringen Menge mit der Mikrodosierung zu beginnen und genau darauf zu achten, wie man sich fühlt.

Als sicherer Ausgangspunkt von Ibogain in Form der Wurzelrinde gilt 1 Gramm. Die Wurzelrinde kann dabei gekaut werden und so eingenommen werden. Zu beachten ist, dass die Iboga-Wurzel einen sehr bitteren Geschmack aufweist.

Eine weitere Möglichkeit stelle die Einnahme einer Iboga-TA-Tinktur (Gesamtalkaloid) dar, wobei ein Konzentrations-Verhältnis von 1:50 die gebräuchlichste Art der Mikrodosierung darstellt und bereits ein Tropfen eine wirksame Menge darstellt. Zu beachten ist, dass Ibogain in Form von TA in Pulverform oder in Form von HCI (Hydrochlorid) in Pulverform erhältlich ist. Bei TA-Pulver gilt eine Dosis von 50-100 mg als guter Startpunkt, während beim reineren HCI-Pulver bereits 25 mg als Anfangsdosis ausreichen.

In den meisten Fällen nehmen Konsumentinnen und Konsumenten beim Iboga Microdosing über einen längeren Zeitraum täglich eine Mikrodosis Iboga zu sich. Eine festgelegte Anzahl Tage gibt es dazu nicht. Zu beachten ist, dass Iboga sich über die Zeit im Organismus aufbaut und damit die Wirkung nach einer gewissen Zeit stärker und spürbarer werden kann. Wenn dies unangenehm werden sollte, kann man die Einnahme auf jeden zweiten Tag verschieben.

Aufgrund der nicht festgelegten Einnahmemenge und Dauer ist es gut, wenn man während des Iboga Microdosing ein Tagebuch führt und dort das Erleben und das eigene Wohlbefinden festhält. So lassen sich Veränderungen jeglicher Art feststellen, entsprechend reagieren und die Arbeit mit Iboga am effektivsten nutzen.

Es ist zudem wichtig das Iboga Microdosing nicht mit weiteren Substanzen, insbesondere nicht mit pharmazeutischen Medikamenten, Alkohol oder Opiaten zu kombinieren. Bereits Tabak oder Kaffee können die Auswirkungen jedoch verändern. Die besten Ergebnisse lassen sich mit einem sauberen Körpersystem erzielen.

Als beste Zeit für die Einnahme wird oft der frühe Abend genannt, nach getaner Arbeit. Da Iboga jedoch bei kleiner Dosierung auch anregend wirken kann, empfiehlt es sich, die Dosis nicht zu spät einzunehmen, da sonst das Einschlafen erschwert werden könnte.

Erfahrene Konsumentinnen und Konsumenten raten zusätzlich dazu, während des Iboga Microdosing jegliche Form von bewusstseinsfördernder oder spiritueller Praxis auszuüben, um so die Wirksamkeit noch weiter zu erhöhen.

Beobachtete Iboga Wirkungen:

– Suchtbewältigung
– Intensivere Traumerinnerung
– Zentralstimulierender Effekt
– Spirituelles, mystisches Empfinden
– Luzides Träumen, Wachträume, Klarträume, Astralreisen
– Einsicht in das Unterbewusstsein
– Heilung von inneren Wunden
– Stärkung des Selbstbewusstseins
– Belebung der Fantasie
– Entkalkung/Entgiftung der Zirbeldrüse
– Erholsamer Schlaf
– Grössere Klarheit, Fokus & Konzentration
– Synchronisation der Gehirnhälften
– Erhöhte Vitalität des Körpers
– Gesteigerte Neurotransmitterproduktion
– Erhöhte Traumklarheit

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